„Mobile Privatsphäre“

Dipl. Psych. Susen Döbelt und M. Sc. Psych. Josephine Halama
TU ChemnitzProfessur für Allgemeine und Arbeitspsychologie

Nutzen Sie ein Smartphone? Dann zählen Sie zu den rund 50 Millionen Deutschen die dies tun (Statista, 2017). Die Nutzung von Smartphones und darauf installierten Applikationen (Apps) bietet uns in unserem Alltag zahlreiche Vorteile, sie kann aber auch mit Nachteilen für unsere Privatsphäre verbunden sein, z. B. wenn der Anbieter einer App Daten erfasst, die für die Funktion der App nicht erforderlich sind. Es ist schwer herauszufinden, ob eine App eine Gefahr für die eigene Privatsphäre darstellt, daher wurden verschiedene Werkzeuge entwickelt, um Risiken bei der Smartphonenutzung zu identifizieren. Im Workshop zeigen wir mögliche Risiken auf und verwenden verschiedene Werkzeuge, um zu analysieren, wie es um Ihre Privatsphäre bei der Smartphonenutzung bestellt ist.


Susen Döbelt studierte Psychologie an der TU Dresden und begann 2009 im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion am „Center for Usability Research and Engineering” in Wien zu arbeiten. Dort war sie in national und international finanzierten Forschungsprojekten involviert, die sich z.B. mit dem Vertrauen der Nutzer ins „Internet der Dinge“, Privatsphäre und Identitätsmanagement innerhalb sozialer Netzwerke, nutzerzentriertem Design für Energierückspeisungssysteme sowie mit der privatssphärefreundlichen Gestaltung intelligenter Stromnetze beschäftigten.
Seit 2013 forscht Susen Döbelt an der Professur für Allgemeine- und Arbeitspsychologie der TU Chemnitz und war involviert in Usability- und Elektromobilitäts-Projekte, wie „Gesteuertes Laden V3.0“. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der privatsphärefreundlichen Gestaltung von Apps und Systemen innerhalb des intelligenten Stromnetzes. Aktuell betreibt sie Nutzerforschung innerhalb des Projektes „AndProtect: Personenbezogene Datenprivatsphäre anhand von statischer und dynamischer Analyse für Android App Prüfung“.

Josephine Halama studierte Psychologie an der TU Chemnitz. Seit Oktober 2016 forscht sie an der Professur für kognitive und Ingenieurpsychologie der TU Chemnitz. Ihre Masterarbeit schrieb sie unter dem Titel: „Heuristische und empirische Untersuchung der User Experience von Permissions-Applikationen und Ableitung von nutzerzentrierten Gestaltungsempfehlungen“ innerhalb des „AndProtect“-Projektes. Während ihrer Untersuchung war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für kognitive, klinische und Ingenieurpsychologie. Zu dieser Zeit war sie Tutorin für Bachelorstudenten und außerdem involviert in Usability- und Elektromobilitäts-Projekte, wie „Gesteuertes Laden V3.0“ und „Entwicklung eines Indikators für nutzerrelevante Netzqualität”. Während dieses Projekts schrieb sie ihre Bachelorarbeit zum Thema: „Der Zusammenhang zwischen nutzerrelevanten Netzparametern und der Quality of Experience – Auswertung einer Studie zum mobilen Internet“.

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